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Unterhalt (UVG)

Jobcenter Hagen - Ihr direkter und kompetenter Ansprechpartner am Arbeitsmarkt!

Unterhalt (UVG)

Nach aktuellen Recht gehen Unterhaltsansprüche kraft Gesetz bis zur Höhe der Leistungen nach dem SGB II auf das Jobcenter Hagen über und werden von uns geltend gemacht.

Grundsätzlich besteht eine vorrangige Unterhaltsverpflichtung bei

  • Eltern für minderjährige, unverheiratete Kinder
  • Eltern für privilegierte volljährige, unverheiratete Kinder ohne Schul- oder Berufsausbildung, auch wegen Krankheit, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • nicht ehelichen Kindsmüttern/Kindsvätern
  • getrennt lebenden Ehegatten
  • geschiedenen Ehegatten
  • getrennt lebenden eingetragenen Lebenspartnern bzw. Lebenspartnern, deren Partnerschaft aufgehoben wurde

Haben Sie Leistungsanspruch, wird der bzw. die Unterhaltspflichtige (Vater oder Mutter des/der Kind/er) hierüber von dem Jobcenter Hagen in Kenntnis gesetzt und zur Auskunft über seine/ ihre  Einkommens- und Vermögensverhältnisse aufgefordert. Es besteht eine Verpflichtung zur Auskunftserteilung an das Jobcenter.

Sollte diese Überprüfung ergeben, dass der Unterhaltspflichtige zu Zahlungen in der Lage ist, erfolgt eine Zahlungsaufforderung. Da es sich um privatrechtliche Ansprüche handelt, ist hiergegen kein Widerspruch möglich.

Sie haben noch weitere Fragen? Die häufigsten Fragen und Antworten zu Unterhaltsansprüchen finden Sie hier.

Einen Antrag auf Grundsicherungsleistung können Sie persönlich zu unseren Öffnungszeiten am Berliner Platz 2 stellen. Eine persönliche Vorsprache ist notwendig. In einem Beratungsgespräch erklären wir Ihnen, was zur Antragstellung notwendig ist, beraten Sie zu Ihrer aktuellen Situation und händigen Ihnen alle notwendigen Antragsunterlagen aus. Zur Vorsprache benötigen Sie ein gültiges Ausweisdokument. Einen Termin brauchen Sie für das erste Gespräch bei uns nicht. Sollten Sie die deutsche Sprache nicht ausreichend verstehen, bringen Sie zur Vorsprache bitte einen Dolmetscher mit.

Die Antragsunterlagen bekommen Sie nach einem ersten Gespräch in unserer Eingangszone. Dort erhalten Sie genau die Antragsunterlagen, die wir benötigen, um Ihre Grundsicherungsleistung (Hartz IV) zu berechnen. Fehlen Ihnen bereits ausgehändigte Antragsunterlagen, dann können Sie diese hier erneut runterladen. 

Für das erste Gespräch benötigen Sie ein gültiges Ausweisdokument, mit dem Sie sich ausweisen können. Leben in Ihrer Familie weitere Personen, empfiehlt es sich, die Ausweispapiere bzw. die Geburtsurkunden von Ihrem Partner, Ihrer Panterin oder Ihren Kindern mitzubringen.

Besitzen Sie eine ausländische Staatsangehörigkeit benötigen wir zusätzlich Ihren gültigen Aufenthaltstitel.

Sollten Sie die deutsche Sprache nicht ausreichend verstehen, bringen Sie zur Vorsprache bitte einen Dolmetscher mit.
 

Dies hängt davon ab, wie schnell Sie Ihre Antragsunterlagen vollständig vorlegen können. Nach der ersten Vorsprache und der Aushändigung der Unterlagen benötigen Sie einen Vorsprachetermin zur Abgabe der Antragsunterlagen. Ihr zuständiger Leistungssachbearbeiter prüft dann Ihre Unterlagen auf Vollständigkeit. Sobald die Unterlagen vollständig vorliegen, kann eine abschließende Bearbeitung erfolgen.

Eine Antragstellung per E-Mail ist grundsätzlich möglich. Diese wirkt jedoch nur fristwahrend. Eine persönliche Vorsprache und das Ausfüllen der Antragsunterlagen ist nachträglich notwendig.

Eine persönliche Abgabe des Antrages ist aus verschiedenen Gründen zwingend notwendig.

Derzeit ist es noch nicht möglich, den ersten Antrag auf Grundsicherungsleistungen online zu stellen. Sollten Sie bereits Leistungen erhalten, können Sie Ihren Weiterbewilligungsantrag online stellen. Was dafür notwendig ist und wie das funktioniert, erfahren Sie hier.