BA-Vorstandsmitglied fährt mit dem Bewerber-Shuttle

Als am Dienstag, 18. September, um 11 Uhr der Bewerber-Shuttle des Hagener Jobcenters am Graf-von-Galen-Ring 18 startete, saß eine prominente „Bewerberin“ mit im Bus zu den Arbeitergebern: Valerie Holsboer, Vorstand Ressourcen der Bundesagentur für Arbeit. Sie schaute sich das Hagener Angebot zur bundesweiten Aktionswoche „Einstellungssache! Jobs für Eltern“ persönlich an. Seit 2014 fährt der Bewerber-Shuttle Bewerberinnen und Bewerber zu Vorstellungsgesprächen.

 

Zuvor besuchte BA-Vorstandsmitglied Valerie Holsboer „Job Future“, das Weiterbildungs-Informationszentrum des Jobcenters am Graf-von-Galen-Ring 18. Hier trafen sich die BewerberInnen vor der Tour. Holsboer traf außerdem Jobcenter-Geschäftsführerin Andrea Henze, Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Sozialdezernentin Margarita Kaufmann und die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, Maren Lewerenz.

Eigens zur Aktion „Einstellungssache“ gibt es außerdem eine Ausstellung des Hannoveraner Künstlers Dennis Hofmann. Er hat das mit 25 Metern längste Bild Deutschlands zum Thema „Arbeitssuche“ gemalt. In Hagen werden ein Teil des Bildes sowie zwei Poster des Künstlers zum ersten Mal außerhalb Hannovers ausgestellt. Die Bilder können bis zum 9. Oktober 2018 zu den regulären Öffnungszeiten von „Job Future“ angeschaut werden.


Info: Arbeitgeber, die den Bewerber-Shuttle kennen lernen oder nutzen möchten, können sich an Britta Moranz unter Telefon 02331/36758-809 oder Rosemarie Wrede -826 wenden.
Job Future ist das Weiterbildungs-Infozentrum des Jobcenters am Graf-von-Galen-Ring 18.

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Beim Frühstück zum neuen Arbeitsplatz

Das Jobcenter Hagen schlägt schmackhafte Wege bei der Vermittlung ein. Darf’s noch ein Kaffee sein? Oder gleich ein Jobangebot? Beim Bewerber-Frühstück des Jobcenters Hagen ist der Weg zur Arbeitsaufnahme mit Brötchen und Gemüsesticks gespickt. Heute treffen sich im „Job Future“ am Graf-von-Galen-Ring Frauen und Männer, die an der Aktion „Einstellungssache – Jobs für Eltern“ teilnehmen. „Einstellungssache“ wird von Jobcentern bundesweit mit unterschiedlichen Aktionen angeboten. In Hagen gibt es eine ganze Aktionswoche vom 17. bis 21. September. Die Vorbereitung der 37 Teilnehmenden hat schon begonnen. Gemeinsam frühstücken gehört dazu, um in ungezwungener Atmosphäre mit den Bewerber*innen über ihre Perspektiven ins Gespräch zu kommen.

Zum Thema »Einstellungssache« ein Audio-Beitrag vom 19. September 2018 von Vanessa Stachnowski – »107.7 Radio Hagen«

 

Die Vermittlerinnen Rosemarie Wrede und Britta Moranz sowie deren Kollege Christian Schwarzfischer bei der Vorbereitung des Bewerber-Frühstücks (Fotos: Jeannette Wölling/Jobcenter)

Und ein weiterer Beitrag von »107.7 Radio Hagen«, diesmal ein Ausschnitt aus der Nachrichtensendung von und mit Timo Hiepler

 

Seit zwei Wochen werden die Männer und Frauen – fast alle Eltern – darauf vorbereitet, in der 38. Kalenderwoche mit dem Bewerber-Shuttle zu fahren. „Den Bewerber-Shuttle haben wir 2014 extra für Einstellungssache ins Leben gerufen. Damals haben wir zum ersten Mal Arbeitssuchende mit Bussen zum Speeddating bei Unternehmen gefahren“, berichtet Rosemarie Wrede vom Bewerber-Service des Jobcenters. Das Besondere: Ausgehend von den Talenten und Voraussetzungen der Bewerber*innen werden Arbeitgeber angesprochen. Inzwischen wird der Shuttle das ganze Jahr über angeboten. Doch für die diesjährige Aktionswoche bietet die Vorbereitungsphase noch viel mehr als Coaching.
 
„Bei der Vorbereitung ist uns wichtig, möglichst viele Aspekte der Teilnehmer*innen zu betrachten“, berichtet Arbeitsvermittlerin Britta Moranz. Das heißt: Das familiäre Umfeld, die Gesundheit, das Auftreten und Aussehen, aber auch das Wohlbefinden. Deshalb ist in diesem Jahr erstmals eine professionelle Stylistin dabei, die den Bewerber*innen individuelle Tipps gibt. „Sie war sogar mit uns shoppen“, erzählt Zlatko Obradovic, der schick gekleidet am Frühstückstisch sitzt. Der 54-Jährige Industriekaufmann sucht eine Anstellung als Vertriebler. Er ist von der Betreuung durch das Jobcenter und den beauftragten Bildungsträger Tertia begeistert. „Alle, die mit uns zutun haben, haben Zeit für uns. Sie nehmen uns ernst. Man wird an die Hand genommen bei den ersten Schritten zurück ins Berufsleben.“
 
Die 33-jährige Irina Heid ist alleinerziehend mit zwei Kindern. Sie hat Betriebswirtschaft studiert und möchte gern in der Verwaltung arbeiten. Aus der Gruppe ist sie die erste, die ein Vorstellungsgespräch hat – sogar noch vor der eigentlichen Aktion. „Morgen ist es soweit“, erzählt sie. Irina Heid fühlt sich gut vorbereitet: „Wir haben alles Wichtige mitbekommen, wie Motivation, Bewerbungsunterlagen, tolle Fotos, Übung für Vorstellungsgespräche.“ Auch sie lobt die Betreuung durch Jobcenter und Tertia.
 
Damit „Einstellungssache“ reibungslos für die Bewerber*innen läuft, sorgt das große Team des Jobcenters. Alle Bereiche arbeiten Hand in Hand. „Ohne die Kolleginnen und Kollegen, die im Hintergrund agieren, die zum Beispiel direkt die Bewerbungskosten überweisen und heute beim Frühstück helfen, würde das nicht klappen“, sagt Britta Moranz. Zlatko Obradovic fasst es so zusammen: „Das Wichtigste ist, dass man das Gefühl hat, dass jemand da ist und sich kümmert. Sowas habe ich noch nie erlebt. Ich komme richtig gern hierhin.“

Fortsetzung…


Info: Arbeitgeber, die den Bewerber-Shuttle kennen lernen oder nutzen möchten, können sich an Britta Moranz unter Telefon 02331/36758-809 oder Rosemarie Wrede -826 wenden.
Job Future ist das Weiterbildungs-Infozentrum des Jobcenters am Graf-von-Galen-Ring 18.

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Sozialer Arbeitsmarkt bringt Hagen voran

2019 startet das neue Programm der Bundesregierung. Auf Einladung des Jobcenters trafen sich wichtige Akteure zu einer ersten Konsensrunde.

Wenn am 1. Januar 2019 der Soziale Arbeitsmarkt als Regelleistung der Jobcenter gesetzlich in Kraft tritt, wird Hagen vorbereitet sein. Auf Einladung von Jobcenter-Geschäftsführerin Andrea Gebhardt trafen sich heute, 29. Juni 2018, Vertreterinnen und Vertreter von Jobcenter, Arbeitsagentur, Stadt, Wirtschaft, Politik und Arbeitgebern sowie anderen arbeitsmarktlichen Institutionen, wie dem DGB, zu einem ersten Konsensgespräch.

Alle waren sich einig: Das neue Programm, für das in den nächsten Jahren vier Milliarden Euro bundesweit zur Verfügung stehen, bedeutet für die Stadt Hagen eine große Chance. Zum einen erhalten Menschen, die lange Zeit Leistungen beim Jobcenter bezogen haben, eine berufliche Perspektive. Zum anderen können damit einfache, aber dennoch gesellschaftlich bedeutsame Tätigkeiten wahrgenommen werden. Beispiel: Stadtteilhausmeister oder die soziale Begleitung von Senioren. Die Ideen der Teilnehmenden am Konsensgespräch waren dann auch vielfältig.

Anders als in Vorgängerprojekten ist der Soziale Arbeitsmarkt darauf ausgelegt, auch Tätigkeiten in Unternehmen zu schaffen. Durch eine Qualifizierung während der fünfjährigen Tätigkeit können gleichzeitig Fachkräfte für den Arbeitsmarkt generiert werden. Wichtig: Eine Verdrängung regulärer Arbeit ist ausgeschlossen.

Noch vor der Sommerpause soll das nächste Gespräch der Konsensrunde stattfinden. Bei diesem Treffen wird es dann darum gehen, welche Potenziale sowohl das Jobcenter bei seinem Klientel sieht als auch welche Arbeitskräftebedarfe für einfache Tätigkeiten die Unternehmen sehen.

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